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Aktueller Stand
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Das schönste an dieser Woche war eindeutig das verlängerte Wochenende zum 1. November, welche ich daheim bei den Liebsten verbracht habe. Neben diversen Besuchen bei den Omas und Freunden, habe ich es mir durchweg gutgehen lassen. Leckeres Essen, überaus nette Gesellschaft, Kino, bummeln in der Stadt. Einfach mal die Seele baumeln lassen.
Die besten Neuanschaffung seit langer Zeit war eindeutig ein Massagegerät, mit dem ich jetzt auch an einsamen Tagen eine Nackenmassage genießen kann.
Den ersten Höhepunkt der Woche bildete das heißersehnte Duell am Dienstag, welches allerdings aufgrund desolater Leistungen am Lenkrad bzw. Steuerknüppel zu einer Fahrschulstunde verweichlichte. Den Spaß hats allerdings nicht geschadet und nachdem unser Aushilfs-Dauer-Student den Wagen endlich mal nicht als Letzter ins Ziel gebracht hatte, waren sogar ein paar Siege drin. Wir haben dann so ziemlich alle Multi-Player-Rennen abgegrast und einige Goodies freigeschaltet. Bei den Canyon-Rennen hat er dann sogar ein paar Mal gewonnen. Beim nächsten Mal sind dann die restlichen Strecken dran.
Am Mittwoch sind die Angebote für das große GLT-Projekt eingetroffen und wir haben nicht schlecht gestaunt. Industrieleitwarten sind doch etwas anderes als eine schlichte Gebäudeleittechnik.
Am Samstag wurde auf der Glentleiten mit einem letzten Kesselfleischessen die Saison für dieses Jahr beendet. Unser Peter hatte eingeladen und das gesamte verfressene Pack von RS und meinereiner sind gekommen, wie die Wölfe zur Schafsherde. Nach tagelange Vorbereitung im Form von Diat, habe ich mich dann erstmal an einer großen Portion Kesselfleisch gütlich getan. Zum Nachtisch habe ich mir dann noch einen haugemachten Apfelstrudel mit Vanillesoße gegessen. Und weil unser Dauer-Aushilfs-Student so traurig ausgeschaut hat, habe ich ihm finanziel ausgeholfen und im auch einen Apfelstrudel spendiert.
Nachdem auch der Letzte satt geworden war, sind die Damen mit ein paar verweichlichten Kollegen zu einem Spaziergang durch das Freilichtmuseum aufgebrochen, während die echten Kerle den Platz am Tisch behalten haben.
Insgesamt wars mal wieder ein sehr netter Ausflug und ich bin gegen 18 uhr pappsatt zu Hause gewesen.
Da unser Möchtegern-Studenten-Aushilfs-Praktikant aufgrund eines akuten Masterstudiengangs nur noch Montags und Donnerstag im Büro erscheint, war diese Woche zwischendurch recht trocken, obwohl es viel Arbeit gab. Da außerhalb der Arbeit aber nichts wirklich spannendes passiert ist, verkneife ich mir dazu dann auch jeden Kommentar.
Am Mittwoch ist mein Bruder zu Besuch gekommen. Zumindest hat er es versucht. Gegen 12 Uhr habe ich Ihn mal angerufen, weil ich wissen wollte ob er schon im Stau steckt, aber da habe ich Ihn erstmal geweckt. Nachdem Kaffeetrinken bei Oma ist er dann auch losgefahren und war in rekordverdächtigen 5 Stunden und 20 Minuten da. Keine Staus, kein Verkehr, nur ein Tankstop und den Tempomat auf 200 eingestellt. Naja, immerhin war er so noch rechtzeitig zum Abendessen da und nachdem wir uns geeinigt hatten, was es geben sollte, ist er dann noch losgezogen die Pizza abholen. Mit das wichtigste Mitbringsel war jedoch die XBox 360, welche er mir freundlicherweise zur weiteren Verfügung überlassen hat.
Nach der Shoppingtour am Donnerstag hatte er dann auch Unterwäsche zum Wechseln und wir hatten uns gemeinsam 2 Spiele gegönnt. Need for Speed Carbon und Ghost Recon Advanced Warfighter. Beide runter gesetzt für zusammen 60€. Musste am abend natürlich erstmal ausprobiert werden.
Die restliche Woche verging dann mit Zocken, Wiesen gehen, Schlafen und Essen wie im Flug. Am Montag war dann in aller früh Abreise angesagt und für mich Arbeiten.
Am Montag war es dann endlich soweit, das jährliche Event der Münchner High Society stand an. Es war Wiesenmontag und LRK hatte geladen. Viele der geladenen Gäste sind tatsächlich erschienen und haben der Veranstaltung ihren Glanz gegeben.
Zu den erklärten Stars des Abends gehörten vor allem die Hausmeistergang der Plazamedia, der Master Chief Technology Officer für Gebäudeleittechnik des DLR sowie die hochgeschätzten Kollegen des Nachbarbüros RS Ingenieure. Insbesondere letztere glänzten mit Anwesenheit und ihrer schon berühmten Pünktlichkeit.
Zu Begin wurde eine reichhaltige Wurstplatte kredenzt, welche jedoch die erste Runde Festbieres nicht überlebte. Neben den verschiedenen Köstlichkeiten der Wurstplatten bildeten Brezen die Grundlage für einen langen Abend. Nach und nach wurde es voller und die letzten Gäste gesellten sich dazu. So war es dann auch an der Zeit mit dem Festschmaus zu beginnen. Standesgemäß wurde natürlich al a carte bestellt. Also Hendel (Für Ausländer: Hähnchen). Außer ein paar Gästen die Rinderhäften in verschiedenen Variationen bevorzugten, haben sich auch alle an die Tradition gehalten. Ich muss schon sagen, das mit den Traditionen können sie ja die Bayern. Und lecker sind die auch ![]()
Das Hendel war so verflucht heiss, das ich mir erstmal die Finger verbrannt habe.
Nach und nach leerte sich der VIP Bereich in dem wir saßen und die Verbliebenen stiegen öfter mal auf Tische und Bänke und tanzten. Das war dann wieder für mich das Signal mich auf den Weg zu machen. So verließ ich gegen 21.27 Uhr das Festzelt und durfte mir erstmal einen Touristen ansehen, der in sein Bier kotze und dann wieder daraus trank. WÜRG.
Auf dem Weg zur Hackerbrücke geht man über eine Fußgängerbrücke. Normalerweise kein Problem. Nur Stand diesmal drunter ein Krankenwagen mit viel Polizei und es war ein großer roter Fleck auf dem Asphalt zu sehen. Ob da jemand gefallen ist oder gefallen wurde kann ich nicht sagen, aber die Straße kann man an der Stelle zu Fuß nicht überqueren.
Am Dienstag kam es dann erwartungsgemäß zu den ein oder anderen Ausfällen beim Personal. Das ist hier aber ganz normal und wird auch eigentlich von allen recht lässig genommen.
Am Mittwoch haben wir uns dann ab 5 Uhr nochmal richtig ins Zeug gelegt und bis 18 Uhr das erste Leistungsverzeichnis mit allen zugehörigen Beiblättern und Plänen fertiggestellt und übergeben. Leider lief nicht alles so reibungslos wie gedacht und es waren noch etliche Telefonate zur Klärung notwendig.
Am Donnerstag began der Tag wieder um 5 Uhr und gipfelte in der Vollendung des zweiten Leistungsverzeichnisses. Ich habe mich danach in den wohlverdienten Urlaub zurückgezogen und meine Leiden kuriert.
Seit Samstag hängen bei mir jetzt auch überall Lampen. Die Billigen von IKEA. Und auch nur provisorisch, da ich die entsprechenden Befestigungen vergessen habe. Aber das wird schon noch. Ich bin mir da ganz sicher! Und die Dekoration stelle ich auch noch auf. Versprochen!