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Aktueller Stand
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Wieso darf heutzutage eigentlich immer noch ungestraft im TV behauptet werden das Elektro-Autos kein CO2 produzieren?
Mir klappen sich bei solchen Aussagen immer die Fußnägel hoch. Wo kommt denn der Strom her? Solange wir am Atomausstieg festhalten, sind Elektro-Autos mindestens genauso schlimm wie Autos mit fossilen Brennstoffen. Der einzige Unterschied besteht darin, daß der CO2 Ausstoß verlagert wird! Weg von der verkehrsmässig überlasteten Innenstädten hin zu den Großkraftwerken.
Was mich vor allem so aufregt ist das Verhältniss zwischen den Maßnahmen die in Deutschland ergriffen werden und dem internationalen Vergleich. Während die übrigen EU-Staaten noch halbwegs auf gleichem Niveau den Umweltschutz betreiben, sind andere Industrienationen weitab davon überhaupt von Umweltschutz zu reden. Allen vorran China und die USA! Selbst Russland geht sorgfältiger mit der Umwelt um, sogar beim Rohstoffabbau.
Solange wir als einzige solch drastische Maßnahmen anstreben wie sie im Moment diskutiert werden, schaden wir nur unserer Volkswirtschaft. Schließlich müssen wir alle die erhöhten Preise, die aus dem Umweltschutz resultieren, aus unserer Tasche zahlen. Die Mehrkosten, die dem Staat wie auch der Industrie entstehen, werden schließlich abgewälzt. Und dann werden weitere Produktionsstandorte geschloßen, weil es mehr und mehr unwirtschaftlich wird im eigenen Land zu produzieren.
Es ist vieleicht die Zeit gekommen mal über Wirtschaftssanktionen gegen Umweltsünder nachzudenken. Allen vorran die USA und China.
Bevor ich es vergesse zu erwähnen: Wir hatten bis Freitag 80 (achtzig) Bewerbungen auf unser aktuelles MSR-Projekt. Letzten Montag waren bereits 37.
Was bin ich froh das wir einen vorgeschalteten Bieterwettbewerb haben und morgen die Frist ausläuft. Zu finden ist das Ganze auch im bayrischen Staatsanzeiger (www.baysol.de).
Update (11:50 Uhr): 91!
Eine Mikrogasturbine ist neben einer Brennstoffzelle so ziemlich die effektivste Methode der Energieversorgung für mobile Geräte. Der Vorteil liegt in beiden Fällen einer höheren Energiedichte pro Raumeinheit gegenüber herkömmlichen Akkus. Auch wenn bei der Benutzung immernoch eine große Menge Wärme als ungenutzes Nebenprodukt entsteht, ist die Erhöhung der Mobilität den meisten Nutzer wohl mehr als willkommen. Mir übrigens auch. Wäre nur noch die Frage der Versorgung mit Brennstoffen. Dosen im Automaten?
technorati tags: brennstoffzelle, mikrogasturbine
Mal eine Frage am Rande: Warum gibt es eigentlich keine 3D-Digitalkamera? Anstatt die Auflösung immer weiter rauf zuschrauben, könnte man hiermit doch mal ein echte Feature implementieren. Abgesehen von einigen Specials (UV, IR, Bildstabilisator) sind doch alle Digicams mehr oder weniger gleich. An der nötigen Rechenpower zum Darstellen kann es im Zeitalter von Dual Core doch nicht liegen. Am Speicherformat kann doch auch nicht liegen, schließlich könnte man da einfach mal kurz bei Microsoft anfragen. Die produzieren sicherlich auf Anhieb 2-5 (un-)brauchbare Formate ![]()
Am Donnerstag und Freitag letzter Woche durfte ich das Einführungsseminar zur TRIC-Software von MERViSOFT in Wiesbaden besuchen.
Bei TRIC handelt es sich um eine Datenbankanwendung (Oracle/SQL/Access) mit Integration in eine CAD-Software (Bricscad). Oder Umgekehrt. ![]()
Einsatzgebiet ist die Planung und Ausführung von MSR-Projekten.
Die Software ist im Wesentlichen recht einfach zu bedienen (zumindest die Grundfunktionen):
Über eine Automatikfunktion werden fertige Blöcke von Bauteilen eingefügt und zu kompletten Anlagenbildern aus der Heizungs-, Lüftungs- oder Kältetechnik zusammengesetzt. Durch die in den Makroblöcken hinterlegten Informationen, kann die Software automatisch Datenpunktlisten erstellen und verwalten. Dazu gehören natürlich auch vielfältige Bearbeitungsfunktionen.
Mit Unterstützung des Handbuchs kann man solche Anlagenbilder recht schnell "zusammenklicken". Die wirklich interessanten Funktionen kann man dadurch aber nicht entdecken, von der Philosophie der Software ganz zu schweigen.
Am ersten Tag gab es dann auch wenig Aufregendes zu entdecken, da wir hauptsächlich die Grundfunktionen erarbeitet haben. Allerdings wurde vieles verständlicher, weil der Hintergrund zum Programmaufbau vermittelt wurde. Der Vortrag war jedoch nie langweilig, da es zwischendurch immer mal Zeit gab selbst einige Funktionen am Programm nachzuvollziehen (z.b. Anlegen von eigenen Logos).
Am zweiten Tag gabs dann einige feine Funktionen zu bestaunen. Vor allem erwähnt sei hier die Fähigkeit der Software über ein ausgeklügeltes System von Vorgaben (Referenzobjekte), Herstellerkatalogen, Skripten und Editierfunktionen (GlobalEdit) nachträglich alle Anlagenbilder (oder auch selektiv) in einem Rutsch zu bearbeiten. Ergänzt wird das Ganze mit einem vollständigen und frei konfigurierbaren Satz an Listen (Kabelliste, Stückliste, Mengenliste etc.). So kann auch bei großen Projekten das Arbeiten etwas Spaß machen und vor allem Erleichtert werden. Sofern Planer und Ausführender beide die Software einsetzen, können die Projekte selbstredend ausgetauscht werden. Und wenn die Software nicht vorhanden ist, können immer noch alle Informationen in verschiedene Formate exportiert werden (etwa zur Dokumentation).
Zwischendurch wurden natürlich auch Wünsche laut und so gab es auch ein paar Informationen zu geplanten Funktionen. So wird es wohl in nächster Zeit das neue Planungshandbuch von Siemens wieder in TRIC geben. Außerdem soll ein Modul zum Thema BacNet erscheinen.
Hätte ich evtl. erwähnen sollen das meine Diplomarbeit die Datenpunkteverwaltung in der Entwicklunsphase einer Projektierung am Beispiel einer BAcNet-Implementierung zum Thema hatte?
Zum Schluß der Veranstalltung gabs noch ein paar Dreingaben in Form eines Kugelschreibers, Schlüsselanhänger und des neusten Updates.
PS: Ich kann das Hotel in der Nähe des Schlosses nur empfehlen.
technorati tags: tric, mervisoft, msr, cad, bricscad, sql, access, oracle, bacnet, siemens, planungshandbuch